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Beamtenpensionen-Tabelle: So hoch fällt deine Pension wirklich aus

    Alles Wichtige auf einen Blick:

    • Deine Pension berechnet sich aus zwei Größen: Ruhegehaltssatz mal ruhegehaltfähige Dienstbezüge.
    • Pro Jahr im Dienst steigt dein Ruhegehaltssatz um 1,79375 Prozent.
    • Der Höchstsatz liegt bei 71,75 Prozent und ist nach 40 Dienstjahren erreicht.
    • Grundlage ist das Grundgehalt des Amtes, das du zuletzt mindestens zwei Jahre innehattest, plus ggf. Familienzuschlag und ruhegehaltfähige Zulagen.
    • Wer früher geht, zahlt 3,6 Prozent Abschlag pro Jahr, maximal 14,4 Prozent.
    • Nach fünf Dienstjahren greift mindestens die Mindestversorgung.
    • Ein Anspruch entsteht erst nach fünf Dienstjahren. Auf Widerruf und auf Probe gibt es bei Dienstunfähigkeit meist gar keine Versorgung (Ausnahme Dienstunfall).
    • Pensionen sind grundsätzlich steuerpflichtig, der Versorgungsfreibetrag fällt für neue Ruhestände immer geringer aus.
    • Zwischen letztem Gehalt und Pension bleibt selbst im Bestfall eine Lücke von brutto rund 28 Prozent.
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    Grundlagen der Beamtenversorgung

    Was ist die Beamtenpension und wer hat Anspruch darauf?

    Die Beamtenpension, im Gesetz Ruhegehalt genannt, ist die Altersversorgung, die dein Dienstherr dir direkt zahlt. Anspruch hast du als Beamter auf Lebenszeit bei Eintritt in den Ruhestand, sobald du eine Wartezeit von fünf Jahren ruhegehaltfähiger Dienstzeit erfüllt hast.

    Das Besondere daran ist, du zahlst keine eigenen Beiträge in eine Kasse ein. Die Versorgung ist Teil des sogenannten Alimentationsprinzips, also der Pflicht deines Dienstherrn, dich und deine Familie lebenslang angemessen zu versorgen. Finanziert wird sie aus dem laufenden Haushalt von Bund, Land oder Kommune.

    Wichtig für die Einordnung: Als Beamter auf Widerruf oder auf Probe hast du diesen Anspruch in der Regel noch nicht. Wer vor Ablauf der fünf Jahre ausscheidet, wird stattdessen in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.

    Beamtin hält Geld in der Hand | OPTINVEST Beamte

    So funktioniert die Beamtenpension

    Worin unterscheidet sich die Pension von der gesetzlichen Rente?

    Der zentrale Unterschied liegt darin, dass die Rente dein gesamtes Erwerbsleben abbildet, die Pension dagegen vor allem dein zuletzt erreichtes Amt. Deshalb liegt das Versorgungsniveau von Beamten deutlich über dem von Angestellten.

    Aus dieser Systematik folgt aber auch eine Schwäche. Wer spät verbeamtet wird, viele Teilzeitjahre hat oder vorzeitig ausscheidet, erreicht den Höchstsatz nie. Genau hier entstehen die Versorgungslücken, um die es weiter unten geht.

    Berechnung der Beamtenpensionb mit Taschenrechner | OPTINVEST Beamte

    Berechnung der Beamtenpension

    Wie wird die Höhe der Beamtenpension berechnet?

    Die Formel ist kurz: Ruhegehalt = ruhegehaltfähige Dienstbezüge × Ruhegehaltssatz. Der Ruhegehaltssatz steigt pro Jahr ruhegehaltfähiger Dienstzeit um 1,79375 Prozent und ist bei 71,75 Prozent gedeckelt (§ 14 BeamtVG).

    Ein Beispiel macht das greifbar. Nehmen wir einen Beamten der Besoldungsgruppe A 12 in der Endstufe mit 40 Dienstjahren:

    Ruhegehaltfähige Dienstbezüge: 6.454,18 Euro (Beispielwert, abhängig vom Dienstherrn)
    Ruhegehaltssatz: 40 × 1,79375 Prozent = 71,75 Prozent
    Ruhegehalt: 6.454,18 Euro × 71,75 Prozent = rund 4.631 Euro brutto im Monat

    Kommt derselbe Beamte nur auf 30 Dienstjahre, sinkt der Satz auf 53,81 Prozent und die Pension auf rund 3.473 Euro. Zehn Dienstjahre weniger kosten also gut 1.150 Euro monatlich, und zwar ein Leben lang.

    Was sind ruhegehaltfähige Dienstbezüge?

    Ruhegehaltfähig ist im Kern das Grundgehalt der Erfahrungsstufe, die du zuletzt erreicht hast. Dazu kommen der Familienzuschlag der Stufe 1 und einzelne Zulagen, die das Gesetz ausdrücklich als ruhegehaltfähig einstuft.

    Entscheidend ist die sogenannte Zwei-Jahres-Frist: Dein letztes Amt zählt nur dann, wenn du es mindestens zwei Jahre lang innehattest. Eine Beförderung kurz vor dem Ruhestand wirkt sich also nicht mehr auf deine Pension aus.

    Nicht ruhegehaltfähig sind dagegen die meisten variablen Bestandteile, etwa Überstundenvergütungen, Erschwerniszulagen oder Leistungsprämien. Wer im aktiven Dienst viel über Zulagen verdient, verliert im Ruhestand entsprechend stärker.

    Wie viele Dienstjahre brauchst du für die volle Pension?

    Für den Höchstsatz von 71,75 Prozent brauchst du 40 ruhegehaltfähige Dienstjahre. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich dein Ruhegehaltssatz mit jedem Dienstjahr aufbaut.

    Ruhegehaltfähige DienstjahreRuhegehaltssatzPension bei 6.454,18 Euro (A 12 Endstufe)
    5 Jahre8,97 Prozent579 Euro
    10 Jahre17,94 Prozent1.158 Euro
    15 Jahre26,91 Prozent1.737 Euro
    20 Jahre35,88 Prozent2.315 Euro
    25 Jahre44,84 Prozent2.894 Euro
    30 Jahre53,81 Prozent3.473 Euro
    35 Jahre62,78 Prozent4.052 Euro
    40 Jahre und mehr71,75 Prozent4.631 Euro

    Berechnung auf Basis von § 14 BeamtVG. Bei Dienstzeiten unter 5 Jahren besteht kein Pensionsanspruch, stattdessen erfolgt die Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung.

    Zur ruhegehaltfähigen Dienstzeit zählen übrigens nicht nur deine Jahre im Beamtenverhältnis. Wehr- und Zivildienst sowie bestimmte Vordienstzeiten im öffentlichen Dienst können angerechnet werden. Gleiches gilt für Studien- und Ausbildungszeiten, hier allerdings nur stark begrenzt und oft nicht vollständig. Teilzeit wird anteilig gewertet. Wer zehn Jahre halbtags arbeitet, sammelt daraus fünf ruhegehaltfähige Jahre.

    Beamtenpensionen: Tabelle nach Besoldungsgruppe

    Wie hoch ist die Beamtenpension je Besoldungsgruppe?

    Die folgende Beamtenpensionen-Tabelle zeigt dir für die Besoldungsgruppen A 6 bis A 16, mit welchem Brutto-Ruhegehalt vor Steuern und Krankenversicherung du rechnen kannst. Grundlage ist jeweils das Grundgehalt der Endstufe in der Bundesbesoldung, einmal bei 40 Dienstjahren (Höchstsatz) und einmal bei 30 Dienstjahren.

    Justizvollzugsbeamtin | OPTIMNVEST Beamte
    BesoldungsgruppeGrundgehalt EndstufePension nach 30 Jahren (53,81 Prozent)Pension nach 40 Jahren (71,75 Prozent)
    A 63.998,43 Euro2.152 Euro2.869 Euro
    A 74.198,37 Euro2.259 Euro3.012 Euro
    A 84.408,28 Euro2.372 Euro3.163 Euro
    A 94.849,11 Euro2.609 Euro3.479 Euro
    A 105.334,04 Euro2.870 Euro3.827 Euro
    A 115.867,44 Euro3.157 Euro4.210 Euro
    A 126.454,18 Euro3.473 Euro4.631 Euro
    A 137.164,14 Euro3.855 Euro5.140 Euro
    A 147.952,20 Euro4.279 Euro5.706 Euro
    A 158.826,94 Euro4.750 Euro6.333 Euro
    A 169.797,90 Euro5.272 Euro7.030 Euro

    Grundgehälter der Bundesbesoldungsordnung A, Endstufe, Stand der geplanten Anpassung zum 1. Mai 2026 (+2,8 Prozent). Das Besoldungsanpassungsgesetz befindet sich noch im Gesetzgebungsverfahren; Abschlagszahlungen werden bereits geleistet. Werte gerundet, ohne Familienzuschlag und Zulagen.

    Warum weichen die Werte in deinem Fall ab?

    Die Tabelle ist eine Orientierung, kein Bescheid. In der Praxis verschieben vor allem vier Punkte das Ergebnis:

    • Dienstherr: Die Tabelle zeigt die Bundesbesoldung. Länder und Kommunen haben eigene Besoldungs- und Versorgungsgesetze, die Grundgehälter weichen je nach Bundesland spürbar nach oben oder unten ab.
    • Erfahrungsstufe: Wer die Endstufe nicht erreicht, rechnet mit einem niedrigeren Grundgehalt.
    • Familienzuschlag: Der Familienzuschlag der Stufe 1 ist ruhegehaltfähig und erhöht deine Bemessungsgrundlage.
    • Zeitpunkt des Ruhestands: Gehst du vor deiner Altersgrenze, greifen Abschläge.
    • Teilzeit: Teilzeit wirkt sich direkt auf deine ruhegehaltfähige Dienstzeit aus. Wer über Jahre reduziert arbeitet, sammelt entsprechend weniger Versorgungspunkte.
    • Nicht ruhegehaltfähige Zeiten: Zeiten ohne Bezüge, etwa eine Beurlaubung, werden in der Regel nicht für die Pension berücksichtigt.

    Für eine belastbare Zahl hilft nur die individuelle Auskunft deiner Versorgungsstelle oder eine Berechnung, die deine tatsächlichen Dienstzeiten berücksichtigt.

    Abschläge, Mindestversorgung und Sonderfälle

    Wie hoch sind die Abschläge bei vorzeitigem Ruhestand?

    Für jedes Jahr, das du vor deiner maßgeblichen Altersgrenze in den Ruhestand gehst, wird deine Pension um 3,6 Prozent gekürzt, also um 0,3 Prozent pro Monat. Diese Kürzung gilt dauerhaft, sie wird mit Erreichen der Regelaltersgrenze nicht zurückgenommen.

    FallgruppeAbschlag pro JahrMaximaler Abschlag
    Ruhestand auf Antrag (ab 63 Jahren, schrittweise auf 65 Jahre)3,6 Prozent14,4 Prozent
    Antragsruhestand bei Schwerbehinderung (ab 60 Jahren, schrittweise auf 62 Jahre)3,6 Prozent10,8 Prozent
    Dienstunfähigkeit ohne Dienstunfall3,6 Prozent10,8 Prozent
    Ruhestand mit Erreichen der Regelaltersgrenzekein Abschlagkein Abschlag
    Ruhestand mit 65 Jahren und 45 anrechenbaren Jahrenkein Abschlagkein Abschlag

    § 14 Absatz 3 BeamtVG (Bundesrecht). Die Regelaltersgrenze liegt für die Jahrgänge ab 1964 bei 67 Jahren. Für Polizei, Feuerwehr und weitere Laufbahnen gelten besondere Altersgrenzen.

    Was das konkret bedeutet, zeigt die Rechnung von oben: Wer mit 63 statt mit 67 geht und den Höchstabschlag von 14,4 Prozent trägt, bekommt statt 4.631 Euro nur noch rund 3.964 Euro. Das sind gut 667 Euro weniger, Monat für Monat.

    Dienstunfähigkeit | OPTINVEST Beamte

    Wie hoch ist die Pension bei Dienstunfähigkeit?

    Wirst du dienstunfähig, wird deine Pension aus den bis dahin erreichten Dienstjahren berechnet, allerdings mit einer Zurechnungszeit. Die Zeit bis zum 60. Lebensjahr (in einigen Bundesländern auch bis zum 62. Lebensjahr) wird dir zu zwei Dritteln als ruhegehaltfähige Dienstzeit angerechnet. Zusätzlich kann ein Abschlag von bis zu 10,8 Prozent anfallen.

    Wie stark das durchschlägt, zeigt ein Beispiel: Ein Beamter der Besoldungsgruppe A 12 wird mit 45 Jahren nach 20 Dienstjahren dienstunfähig. Von den 15 Jahren bis zum 60. Geburtstag werden ihm zwei Drittel angerechnet, also 10 Jahre. Er kommt damit auf 30 ruhegehaltfähige Jahre und einen Ruhegehaltssatz von 53,81 Prozent. Nach Abzug des Höchstabschlags von 10,8 Prozent bleiben rund 3.100 Euro brutto, also etwa 48 Prozent seiner Dienstbezüge.

    Damit bleibt die Dienstunfähigkeit die größte Lücke im gesamten Versorgungssystem, und zwar über Jahrzehnte hinweg. Beruht sie auf einem anerkannten Dienstunfall, gelten günstigere Regeln (Unfallruhegehalt).

    Was gilt bei Dienstunfähigkeit für Beamte auf Widerruf und auf Probe?

    Wer als Beamter auf Widerruf oder auf Probe aus gesundheitlichen Gründen dienstunfähig wird, hat in der Regel keinen Anspruch auf Ruhegehalt. Stattdessen erfolgt die Entlassung und eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung.

    Das trifft ausgerechnet die Gruppe, die am wenigsten damit rechnet, also Referendare bzw. Anwärter sowie alle in der Probezeit. Der Versorgungsanspruch entsteht erst mit der erfüllten Wartezeit von fünf Jahren.

    StatusAnspruch bei DienstunfähigkeitWas stattdessen passiert
    Beamter auf Widerrufkein RuhegehaltEntlassung und Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung
    Beamter auf Probekein Ruhegehalt, Ausnahme: DienstunfallEntlassung und Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung
    Beamter auf Lebenszeit, unter 5 Dienstjahrenkein Ruhegehalt, Ausnahme: DienstunfallEntlassung und Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung
    Beamter auf Lebenszeit, ab 5 DienstjahrenRuhegehalt mit Zurechnungszeitmindestens die Mindestversorgung

    § 19 Absatz 2 EStG in der Fassung des Wachstumschancengesetzes. Der Freibetrag schmilzt bis 2058 vollständig ab. Zusätzlich gilt ein Werbungskostenpauschbetrag von 102 Euro jährlich.

    Bei einer Pension von 4.631 Euro monatlich bleiben also gerade einmal 960 Euro Freibetrag plus 288 Euro Zuschlag im Jahr steuerfrei, gemessen an rund 55.600 Euro Jahresbezug. Der überwiegende Teil wird voll besteuert. Als grobe Orientierung: Je nach Steuerklasse, Kirchensteuer und absetzbaren Versicherungsbeiträgen bleiben von der Bruttopension typischerweise etwa 75 bis 80 Prozent netto übrig, abzüglich der Beiträge zur Krankenversicherung.

    Wie bist du als Pensionär krankenversichert?

    Dein Beihilfeanspruch bleibt im Ruhestand bestehen und steigt in der Regel sogar. Als Versorgungsempfänger erhältst du meist 70 Prozent Beihilfe statt der 50 Prozent im aktiven Dienst. Für berücksichtigungsfähige Ehepartner gelten ebenfalls meist 70 Prozent.

    Den Rest deckt weiterhin deine private Krankenversicherung ab. Wichtig: Der Beitrag sinkt nicht automatisch, wenn die Beihilfe steigt. Du musst deinen Tarif aktiv anpassen lassen, sonst zahlst du für einen Schutz, den du gar nicht mehr brauchst. Diese Umstellung solltest du rechtzeitig vor dem Ruhestand einplanen.

    Versorgungslücke im Ruhestand

    Wie groß ist die Lücke zwischen letztem Gehalt und Pension?

    Auch im Bestfall, also mit 40 Dienstjahren und ohne Abschlag, erreichst du nur 71,75 Prozent deiner letzten Dienstbezüge. Es fehlen also gut 28 Prozent. Wer die 40 Jahre nicht schafft, und das ist die Mehrheit, liegt deutlich darunter. 

    Dazu kommt ein Effekt, den viele unterschätzen. Im Ruhestand fallen zwar Fahrtkosten und Berufsausgaben weg, dafür steigen häufig die Kosten für Gesundheit, Pflege und Freizeit. Die Lücke im Portemonnaie fühlt sich deshalb oft größer an, als die Prozentzahl vermuten lässt.

    Beamtin prüft Versorgungslücke am Laptop | OPTINVEST Beamte
    Ausgangslage (A 12 Endstufe)Monatliche PensionLücke zum letzten Grundgehalt
    40 Dienstjahre, kein Abschlag4.631 Euro1.823 Euro (28,3 %)
    35 Dienstjahre, kein Abschlag4.052 Euro2.402 Euro (37,2 %)
    30 Dienstjahre, kein Abschlag3.473 Euro2.981 Euro (46,2 %)
    40 Dienstjahre, Ruhestand mit 633.964 Euro2.490 Euro (38,6 %)

    Eigene Berechnung auf Basis des Grundgehalts A 12 Endstufe (6.454,18 Euro). Bruttowerte, gerundet.

    Wie schließt du deine Versorgungslücke?

    Bestenfalls mit einem eigenen Kapitalstock, den du parallel zur Dienstzeit aufbaust. Weil du als Beamter keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlst, liegt der gesamte Aufbau bei dir.

    In der Praxis kommen vor allem drei Wege infrage:

    Private Rentenversicherung

    Eine private Rentenversicherung zahlt dir ab Rentenbeginn eine lebenslange Zusatzrente. Das passt gut zur Pensionslogik, weil du damit ein planbares, nicht endendes Einkommen absicherst und nicht nur ein Vermögen, das irgendwann aufgebraucht ist.

    Riester-Rente

    Als Beamter bist du zulagenberechtigt. Voraussetzung ist, dass du deine Versorgungsstelle rechtzeitig von der Datenübermittlung entbindest.

    Freie Anlage in Fonds oder ETFs

    Flexibel und oft kostengünstig, aber ohne Garantie einer lebenslangen Auszahlung und ohne die steuerlichen Vorteile der Versicherungslösungen.

    Welcher Weg für dich passt, hängt vor allem von deinem Alter, deiner Steuerlast und deinem geplanten Ruhestandstermin ab. Wer früh anfängt, braucht deutlich kleinere Beiträge. Ein zehn Jahre früherer Start kann den monatlichen Aufwand für dasselbe Ziel etwa halbieren.

    Ebenso wichtig wie der Vermögensaufbau ist die Absicherung des Weges dorthin. Denn eine Dienstunfähigkeit in jungen Dienstjahren trifft deine Versorgung härter als jeder Abschlag. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung schließt genau diese Lücke.

    Zusammenarbeit mit dem Makler | OPTINVEST Beamte

    Deine Pension realistisch planen

    Welche Schritte solltest du jetzt gehen?

    Die Beamtenpension ist verlässlich, aber sie ist kein Selbstläufer. Wie hoch sie ausfällt, entscheidet sich über Jahrzehnte, und zwar über Faktoren, die du zum Teil selbst steuerst, wie deine Dienstjahre, dein zuletzt erreichtes Amt und der Zeitpunkt deines Ruhestands.
    So bekommst du Klarheit über deine spätere Pension:

    1. Fordere bei deiner Versorgungsstelle eine Auskunft über deine bisher anerkannten ruhegehaltfähigen Dienstzeiten an.
    2. Rechne deine voraussichtliche Pension einmal konkret durch, inklusive Steuer und Krankenversicherungsbeitrag.
    3. Vergleiche das Ergebnis mit deinem heutigen Nettoeinkommen und lege fest, wie du die Differenz schließen willst.

    Unsere auf Beamte und den öffentlichen Dienst spezialisierten Berater von OPTINVEST Beamte nehmen sich gerne Zeit, um deine Versorgungssituation in einem kostenlosen Gespräch durchzurechnen. So weißt du, wo du stehst, und kannst in Ruhe entscheiden, welcher Baustein zu deiner Lebensplanung passt.

    Über den Autor

    Mirko Feller

    Mirko Feller

    Geschäftsführer • Leiter Beratung Beamte & öD • Finanz- & Versicherungsspezialist

    Quellenangaben

    • https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/bund?id=beamte-bund-2026&matrix=1 
    • https://www.bmi.bund.de/DE/service/lexikon/functions/bmi-lexikon.html?lv3=9398390&lv2=9391132 
    • https://www.bmi.bund.de/DE/themen/oeffentlicher-dienst/beamtinnen-und-beamte/versorgung/versorgung-artikel.html 
    • https://www.gesetze-im-internet.de/beamtvg/__14.html 
    • https://www.gesetze-im-internet.de/bbg_2009/__51.html
    • https://www.dbb.de/lexikon/themenartikel/m/mindestversorgung.html 
    • https://www.lohn-info.de/versorgungsfreibetrag.html

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