Einstellungstermine und Organisation des Referendariats in Niedersachsen

Welche Rahmenbedingungen solltest du kennen?

Der Vorbereitungsdienst für das Lehramt in Niedersachsen schließt an den erfolgreichen Abschluss des Master of Education an einer Universität oder einer Hochschule an und stellt den finalen Schritt der Qualifizierung zu einer Lehrkraft dar. Jeweils zum 1. März, Juni, September wie auch Dezember geht die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für Schule und Bildung Braunschweig vonstatten. Die Ausbildung zur Lehrkraft ist in Deutschland in allen Bundesländern zweiphasig organisiert; in Studienseminaren sowie an Ausbildungsschulen werden die angehenden Lehrer*innen ausgebildet.

Online einsehbar

Wann erhält man einen Zulassungsbescheid für das Referendariat in Niedersachsen?

Nachdem das Studium erfolgt ist und die Bewerbung sowohl über das Bewerbungsportal Zula-Online als auch auf dem Postweg bei dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung Braunschweig eingegangen ist, wird die Wahl der einzustellenden Bewerberinnen und Bewerber getroffen. Das Landesamt versendet anschließend die Zulassungsbescheide und aktualisiert entsprechend die Status im Bewerbungsportal Zula-Online, welche jederzeit innerhalb des persönlichen Accounts abgerufen werden können. Dies geschieht in der Regel eineinhalb Monate nach dem für den individuellen Einstellungstermin gültigen Bewerbungsschluss.

Binnen einer Frist von zehn Tagen hat die Bewerberin oder der Bewerber die Möglichkeit, das Angebot zur Einstellung in den Vorbereitungsdienst über das Portal anzunehmen oder abzulehnen. Außerdem wird das Studienseminar mit dem Zulassungsbescheid bekannt gegeben, welches auf Antrag – dem sogenannten Umsetzungsantrag – und mit der Nennung eines triftigen Grundes gewechselt werden kann.

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Abhängig von Schulform und Familienstand

Wie viel verdient ein/-e Referendar*in während des Referendariats in Niedersachsen?

Während der Lehrerausbildung ist in Niedersachsen – wie in allen anderen Bundesländern – eine Auszahlung sogenannter Anwärterbezüge üblich. Der monatliche Betrag variiert im Land Niedersachsen zwischen den jeweiligen anvisierten Lehrämtern. Während Referendarinnen und Referendare mit dem angestrebten Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen rund 1426 Euro im Monat erhalten, fällt der monatliche Verdienst der zukünftigen Lehrer*innen der Schulform Sonderpädagogik mit circa 1462 Euro ein wenig höher aus. Lehramtsanwärter, die ihre Ausbildung für Lehrämter an Gymnasien sowie an berufsbildenden Schulen absolvieren, haben einen Anspruch auf etwa 1501 Euro im Monat (Niedersächsisches Landesamt für Bezüge und Versorgung: Stand 2021).

Im Falle einer Ehe oder einer eheähnlichen Gemeinschaft besteht darüber hinaus der Anspruch auf einen Familienzuschlag. Dieser wird nach Einordnung in verschiedene Stufen ausgezahlt. Paare oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebende Personen ohne Kinder können dementsprechend mit einem Zuschlag von rund 145 Euro rechnen. Paare oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebende Personen mit Kindern erhalten einen Aufschlag von circa 270 Euro; bei mehr als einem Kind erhöht sich der Aufschlag.

Sobald das Beamtenverhältnis auf Widerruf endet, sind die Anwärterbezüge hinfällig und das Gehalt richtet sich je nach Beschäftigungsstand der Lehrkraft. Dies wird am Ende des Monats wirksam, in dem die Staatsprüfung und gleichzeitig das Referendariat in Niedersachsen erfolgreich abgeschlossen wird.


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Über den Autor

Sarah Urban

Social Media Managerin bei OPTINVEST Beamte

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